DIE DREIGROSCHENOPER

von Bertolt Brecht und Kurt Weill

Premiere: 09.02.2019 (Theater Lübeck, Großes Haus)

Regie: Malte C. Lachmann; Musikalische Leitung: Willy Daum; Bühne: Ramona Rauchbach; Kostüme: Tanja Liebermann; Vocal Coach: Turandocht von Arnim; Dramaturgie: Katrin Aissen; Regieassistenz: Catrin Mosler

Besetzung: Macheath - Michael Fuchs; Jonathan Jeremiah Peachum - Henning Sembritzki; Celia Peachum -Astrid Färber; Polly Peachum - Sybille Lambrich; Ein Moritatensänger / Brown - Andreas Hutzel; Lucy / Vixen / Bettler - Rachel Behringer; Spelunken-Jenny / Bettler - Susanne Höhne; Smith / Pastor Kimball / Bettler - Johannes Merz; Filch / Münz-Matthias / Konstabler - Will Workman; Hakenfinger-Jakob / Konstabler / Bettler - Johann David Talinski; Säge-Robert / Bettler / Konstabler - Heiner Kock 

Band: Urs Benterbusch, Willy Daum, Jonathan Göring, Tobias Hain, Edgar Herzog, Andreas Hutzel, Peter Imig, Marc Löhrwald, Laszlo Pete 

Ein lang gehegter Wunsch geht mit dieser Produktion in Erfüllung: Seit ich eine Wunschliste für Stücke und Projekte führe, steht darauf ganz weit oben „Die Dreigroschenoper“. Nicht nur, dass der Mix aus Szene und Musik, aus Epik und Dramatik und aus 'U' und 'E' genau dem entspricht, was ich gerne mache – ich halte auch die Beschäftigung mit der Frage nach der finanziellen und der moralischen Korrumpierbarkeit des Menschen für so welthaltig wie aktuell. Im Vorhinein hat mich ein Recherche- und Inspirationstrip mit der Bühnenbildnerin Ramona Rauchbach zu den Schauplätzen des Stücks nach London geführt, wobei natürlich auch die real existierenden Brennpunkte des Wirkungsortes des fiktiven Macheath und der Stadt, in der John Gay einst die „Beggar's Opera“ schrieb, im Mittelpunkt standen. Wie sich das in Brechts Sinne auf die Bühne übertragen lässt, erarbeiten wir zurzeit. Fest steht, dass es damals wie heute heißt und auch in unserer Inszenierung wieder heißen wird: „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“

Nennung in der Saisonbilanz 2019 des Fachmagazins Die Deutsche Bühne in der Kategorie "bestes Schauspiel".

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